Die heutige SGLUC wurde 1886 als Verein schweizerischer analytischer Chemiker (VSAC) gegründet. Ursprünglich als Zusammenschluss der in der Lebensmittelkontrolle tätigen Kantonschemiker geplant, öffnete sich der VSAC bereits 1887 neben Lebensmittelchemikern auch anderen Chemikern und Apothekern, welche sich mit chemisch-analytischen Studien beschäftigten. 1943 wurde aus dem VSAC die Schweiz. Gesellschaft für analytische und angewandte Chemie (SGAAC) und 1991 erfolgte die Namensänderung zum heutigen Namen.
Die SGLUC ist Kollektivmitglied der "Division Analytische Chemie" der Schweiz. Chemischen Gesellschaft (SCG) und Mitglied der Schweiz. Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) sowie des Swiss Food Net (SFN) und des Schweiz. Komitees der IUFoST (International Union for Food Science and Technology).
Die
Mitglieder der SGLUC sind in verschiedenen Bereichen der Lebensmittel- und Umweltchemie sowie in angrenzenden Disziplinen, z.B. in der Lebensmitteltechnologie, der Ernährungswissenschaft oder der Lebensmittelsicherheit tätig. Im allgemeinen sind die Mitglieder der SGLUC primär an analytischen Problemstellungen interessiert.
Die Gesellschaft besteht aus
Einzelmitgliedern sowie
Kollektivmitgliedern. Als Einzelmitglied werden Personen aus den der Gesellschaft nahestehenden Berufen aufgenommen. Firmen, Verbände und öffentliche Institutionen können die Kollektivmitgliedschaft erwerben.
Der
Vorstand wickelt die Geschäfte der Gesellschaft ab. Er setzt sich zur Zeit wie folgt zusammen:
| Präsident |
Dr. Hans Jörg Bachmann Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART, Zürich |
| Vizepräsident |
Dr. Umberto Piantini Haute Ecole Valaisanne, Sion |
| Kassier |
Dr. Richard Stadler Nestlé Product Technology Centre, Orbe |
| Sekretär |
Dr. Michael Beer Bundesamt für Gesundheit, Bern |
| Mitglieder |
Prof. Dr. Renato Amadò Luzern Pia Blaser Amt für Verbraucherschutz, Aarau Dr. Thomas Gude SQTS, Dietikon Dr. Kurt Seiler Amt für Lebensmittelkontrolle, Schaffhausen Dr. Nicola Solcà Laboratorio cantonale, Bellinzona |
Die SGLUC fördert:
- das Verständnis für lebensmittel- und umweltchemische Zusammenhänge zum Schutz des Menschen und seiner Umwelt;
- das Wissen über analytische Methoden und Techniken;
- den Austausch zwischen Mitgliedern sowie mit verwandten Organisationen und weiteren interessierten Kreisen;
- die fachliche Zusammenarbeit und den Wissensaustausch zwischen wissenschaftlichen Institutionen, Behörden mit Vollzugsaufgaben und der Industrie.
Die genannten Ziele will die SGLUC erreichen, indem sie
- Fachtagungen, Exkursionen, Workshops usw. durchführt und wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht;
- eine Internetseite pflegt;
- das Interesse von Studierenden für das Fachgebiet weckt;
- interessierte Laien informiert.
Die SGLUC ist den Grundsätzen der Wissenschaftlichkeit verpflichtet, sie ist nicht gewinnorientiert und versteht sich als Teil des öffentlichen Lebens.
Die SGLUC ist eine multidisziplinäre Vereinigung und steht allen Personen offen, die sich durch eine Ausbildung an einer universitären Hochschule oder an einer Fachhochschule oder durch berufliche Tätigkeit Kompetenz in Belangen der Lebensmittel- oder Umweltchemie im weitesten Sinne erworben haben.
Die SGLUC möchte das breite Spektrum an Fachkompetenzen ihrer Mitglieder sowohl innerhalb der Gesellschaft als auch in der Öffentlichkeit nutzen.
Die SGLUC organisiert wissenschaftliche Tagungen, Symposien und Workshops.
Die SGLUC unterhält enge Verbindungen zu universitären Hochschulen sowie zu Fachhochschulen und zu Berufsschulen. Sie bringt ihren Standpunkt bei der Festlegung der Ausbildungsziele und der Gestaltung der Unterrichtspläne ein.
Die SGLUC pflegt den Kontakt mit Organisationen gleicher bzw. benachbarter Wissensgebiete im In- und Ausland.
Die Zeitschrift "Mitteilungen aus Lebensmittel- und Umweltchemie" ist das offizielle Publikationsorgan der SGLUC.